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17.03.2012

Kammermusik mit Clara Luisa Demar

Frauen in der Welt der Musik
Drei Komponistinnen und die Weggefährtin eines Komponisten, ihre Lebenswege und ihre Musik

Mailyn Rebecca Streit, Gesang
Helene Schulthess, 
Querflöte
Clara Luisa Demar, 
Klavier

Einführende Gedanken: Clara Luisa Demar

Der Link zum neusten Artikel auf meiner Homepage. Darin habe ich die Erlebnisse eines Konzertflügels fotografisch dokumentiert.

Gestern, am Samstag fand in Bauen ein Konzert in der Kirche statt. Dafür musste der Flügel von der Turnhalle zur Kirche transportiert werden, und nach dem Konzert natürlich wieder zurück! Keine leichte Sache


Programm


Teil 1: Querflöte und Klavier     

Mel Bonis (1858 – 1937)
Air Vaudois        

Anna Bon di Venezia (1740 – nach 1767)
Sonate in G-Dur op. 1/6

Sophia Gubaidulina (*1930)
Klänge des Waldes


Teil 2: Gesang und Klavier

Richard Strauss (1864 – 1949)
„Zueignung“ und „Allerseelen“ aus op. 10

Vier letzte Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff
Klavierarr. Max Wolff, Ernst Roth

„Morgen“ op.27. Nr.4



Mel Bonis
 ist das Pseudonym von Mélanie Bonis, der Ehefrau eines französischen Grossindustriellen.
Trotz des Widerstandes und des Unverständnisses ihrer Familie schuf sie ein musikalisches Werk, das rund 300 Kompositionen umfasst.

Anna Bon di Venezia lebte im 18. Jahrhundert. Auch damals gab es schon Komponistinnen. Die Sonate in G-Dur für Flöte und Basso continuo schrieb sie mit sechzehn Jahren.

Sophia Gubaidulina entstammt der sowjetischen Zwölfton-Tradition.
Sie machte es sich zur Aufgabe, die Tradition zu überwinden und zu neuen Schöpfungen zu gelangen.

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Pauline de Ahna, die Tochter eines bayrischen Generals, war eine erfolgreiche Sängerin, die auch die Isolde in Bayreuth sang.
Sie war eine Schülerin und später die Ehefrau von Richard Strauss.
Nach Jahren zog sie sich von der Bühne zurück und leitete nun das Hauswesen der Familie Strauss, - wie es sich für die Tochter eines Generals gehört. Dies ermöglichte es Richard Strauss, in Ruhe zu komponieren.
Die Ehe soll ein Leben lang aussergewöhnlich glücklich gewesen sein.
„Im Abendrot“, das letzte der Vier letzten Lieder, hat Richard Strauss im Gedanken an seine Frau geschrieben. Es handelt von zwei alten Menschen, die ein Leben lang zusammen gewandert sind, - durch Freud und Leid.
Nun blicken sie gemeinsam hinaus, - ins Abendrot… 

 

Mailyn Rebecca Streit
Klavierpädagogin, Pianistin, Sängerin, Buchautorin und Gründerin der Musikakademie Uri/Bauen, ist in Freudenstadt /D geboren und wohnt in Bauen/UR. Nach dem Diplom-Abschluss an der Musikakademie Tübingen als dipl. Klavierpädagogin und Gesangsstudien u.a. in Genua/Italien, sowie zahlreichen internationalen Konzertauftritten, gründete Sie 2004 die Musikakademie Uri und unterrichtete als erste Pädagogin und Mitbegründerin in der Schweiz KlavierschülerInnen, Klavierlehrer und Pianisten nach der Schneemann- Methode® von myPIANOline®.

Helene Schulthess ist in St. Gallen geboren und in Oberrieden am Zürichsee aufgewachsen. Sie studierte am Konservatorium und an der Musikhochschule Zürich Querflöte und Piccolo und schloss 1989 mit dem Konzertreifediplom für Querflöte erfolgreich ab. Mit einem UNESCO-Stipendium konnte sie ihr Flötenstudium 1989 in Brno (Tschechische Republik) fortsetzen. Sie konzentrierte sich dabei auf die tschechische Musik des 20. JahrhundertsSpäter besuchte sie Meisterkurse, u. a. bei M. Lardé, A. Kröper, und S.Milan. Als vielseitige Musikerin interessiert sie sich vor allem für Kammermusik. Daneben tritt sie auch als Solistin auf. Ihre Vorliebe gilt dabei den Flötenwerken Schweizer Komponisten.                                        
www.helene-schulthess.ch


Clara Luisa Demar, 
Pianistin, Konzerte in beinahe allen Ländern Europas, Sängerin, Schauspielerin, Gestalterin von Ausstellungen und Musiktheatern ( u. a. Jubiläumsveranstaltung 1998 in der ETH Zürich zur Gründung des Schweizerischen Bundesstaates), Arbeiten, die Wissenschaft und Kunst verbinden, u. a. für die Universität Zürich und das weltberühmte astronomische Institut der Universität Genf. Mit dem Programm „Der Lebensweg des Peer Gynt“ war sie in München, Hamburg, Berlin und bei den Grieg-Festtagen 2007 – in Zusammenwirken mit dem Gewandhaus – in Leipzig.

2009 und 2010 zeigte Clara Luisa Demar Opern- und Musicalprogramme mit ihren singenden Tieren (Bauchrednerpuppen), die etwa die Arie des Figaro aus dem Barbier von Sevilla singen können, - bauchgesungen und mit völlig geschlossenem Mund. Dies u. a. im Bernhard-Theater Zürich. www.claraluisademar.ch  

Eintritt frei, Türkollekte
Ort: Musikakademie Uri, Kirche, 6466 Bauen
Gratis Bustransfer ab BHF-Flüelen (SGV), Abfahrt 17:30 UhrRückfahrt ca. 19:30 Uhr